Vor 3 Jahren wollte ich meinen DSL-Zugang absichern für den Fall, daß T-Online mal ausfällt. Dazu suchte ich einen Provider der keine Grundgebühr verlangt und nur nach Volumen abrechnet.
In Callando glaubte ich so einen Provider gefunden zu haben: DSL-by-call mit 1 GB monatlichem Freivolumen ohne Grundgebühr. Das würde für einen „Not-Zugang“ allemal reichen.
Nun macht genau dieser Tarif Schlagzeilen: Callando ändert den Vertrag in eine Flat-Rate mit monatliche Grundgebühr. Die Vertragsänderung bekam man per eMail zugestellt – und wer nicht widersprach hat den Vertrag angenommen – meint zumindest Callando. Und bucht auch gleich frech vom Konto ab.
Die meisten User werden wohl bezahlen – obwohl an der Rechtmäßigkeit dieses Vorgehens große Zweifel bestehen. Für Leidensgenossen liste ich hier mal einige Links auf, die mir meine Entscheidung nicht zu bezahlen erleichtert haben:
Callando in „Vorsicht Kunde“ des c’t Magazin
Sehr erhellend finde ich das Interview mit dem Pressesprecher von Callando. Wer kann soll sich das Video unbedingt ansehen….
Umfangreicher Forums-Thread zum Thema
Hier diskutieren Betroffene ihre Erfahrungen mit Callando und ihre weitere Vorgehensweise.
Interessanter BLOG-Beitrag von „Vertretbar“
Ein Leidensgenosse betrachtet die rechtliche Seite
Schweigen kann nicht als Zustimmung gelten – so sieht es zumindest das Landgericht Frankfurt.
Artikel dazu bei wettbewerbszentrale.de
Das kommentierte Urteil
Der Kommentar eines Rechtsanwalts
Ein Artikel dazu bei heise.de