Herr Lauterbach von der SPD fordert, daß Homöopathische Leistungen künftig nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden sollen. Steckt hier mehr dahinter als Spar-Wahn?
Bei der Barmer-Krankenkasse fallen jährlich Leistungen in Höhe von ca. 4 Mrd. Euro an.
Die Leistungen für Homöopathische Mittel und Behandlungen haben hier einen (homöopathischen) Anteil von gerade mal 0,05 Prozent! (2 Mio. Euro).
Wieso sollte der Staat gerade hier anfangen zu sparen?
Wieso wird dies damit begründet, Homöopathie wirke nicht?
Es gibt auch Studien, die die Wirksamkeit beweisen. Und wer selbst Homöopathie verwendet weiß aus eigener Erfahrung, daß sie wirkt.
Sollte der Staat es nicht den Kassen selbst überlassen, ob sie diese Leistungen bezahlen wollen? Wieso will der Staat hier die Bürger bevormunden und die Verwendung von Homöopathie verhindern?
Oder steckt mehr dahinter? In letzter Zeit wird die Alternativ-Medizin an allen Ecken und Enden eingeschränkt. Medikamente werden vom Markt genommen aufgrund neuer Herstellungs-Vorschriften, die die Groß-Pharmazie begünstigen. Hersteller von Medikamente müssen horrende Gebühren bezahlen, die sich nur die Groß-Pharmazie leisten kann.
Wird hier gezielt gegen alternative Heilverfahren vorgegangen?
Sollen in einem Land, in dem die Homöopathie entwickelt wurde, alternative Heilmethoden ganz verboten werden? Wollen wir wirklich in einem Land leben, welche diese sanften Heilmethoden nicht mehr zulässt? Das hatten wir schon mal vor ca 70 Jahren!!
Sollte Herrn Lauterbachs Vorschlag etwas damit zu tun haben, daß er Aufsichtsratsmitglied bei Rhön-Klinikum ist? Oder beeinflusst ihn etwa seine Rolle als Berater der Uni-Klinik Köln?
Hier stinkt es doch sehr nach Lobbyismus.
