Kann man friedliche Olympische Spiele in einem Land veranstalten, das zur selben Zeit die Menschenrechte mit Füßen tritt?
Es liegt (auch) in der Hand der Sportler…
Aufruf: Schreiben Sie Bundeskanzlerin Merkel
Im Hummelflug durch die Themen meiner Welt(en).
Kann man friedliche Olympische Spiele in einem Land veranstalten, das zur selben Zeit die Menschenrechte mit Füßen tritt?
Es liegt (auch) in der Hand der Sportler…
Aufruf: Schreiben Sie Bundeskanzlerin Merkel
2008 finden bekanntlich in China die Olympischen Spiele statt. Dies ist sehr umstritten, da China bekanntermaßen Menschenrechte mit Füßen tritt – man informiere sich nur mal über die Lage der Tibeter in ihrem eigenen Land…
Abgesehen davon interessieren sich die Chinesen offenbar auch nicht unbedingt für das Weltklima. Wie anders könnte man es sich erklären, daß sie sich 2008 auch darin versuchen wollen, das Wetter zu manipulieren und „Petrus“ spielen wollen.
Mit Raketen gegen Regenwolken – typisch China.
Wer mehr dazu lesen will: Hier ist der Bericht von der Netzeitung…
Heute ist der 10. März 2007 – internationaler Tibet-Flaggen-Tag. An diesem Tag gedenken Tibet-Freunde in aller Welt durch das hissen der tibetischen Nationalflagge der Opfer des chinesischen Überfalls auf Tibet 1949. Der 10. März wurde für diesen Gedenktag gewählt, weil sich am 10. März 1959 Tausende Tibeter vor dem Palast des Dalai Lamas versammelten, um ihn vor den Chinesen zu schützen. Dieser „Aufstand“ wurde wenige Tage später durch die chinesische Armee blutig niedergeschlagen. Dem Dalai Lama war in der Nacht zuvor jedoch die Flucht ins Exil gelungen. Seither hat er Tibet nie wieder betreten können.
Seit 1996 hissen daher viele Städte, Gemeinde und Privatleute in aller Welt am 10. März die tibetische Fahne – so auch der „Hummelflug“.
Weitere Informationen zur Bedeutung des 10. März finden sich hier. Außerdem enpfehle ich die Webseiten der Tibet-Initiative Deutschland und der International Campaign for Tibet.
Richard Gere, bekannter Schauspieler, überzeugter Buddhist und Vorsitzender der „International Campaign of Tibet„, äußert sich zur Ermordung tibetischer Pilger durch chinesische Soldaten.
Der Tagesspiegel online veröffentlichte heute sein Statement – hier kann man es nachlesen.
Richard Gere ist seit 1990 überzeugter Buddhist und gilt als Freund des Dalai Lama. Er setzt sich sehr für die Rechte der Tibeter ein. So soll heute (Montag, 12.02.2007) der Film eines rumänischen Kamerateams in Berlin vorgeführt werden, auf dem die Ermordung der Pilger zu sehen ist. (Siehe meinen entsprechenden Blog-Eintrag vom 10.02.)
Das Motto in unserer Firma lautet „Make China happen“. Es soll das große Geschäft mit den Chinesen gemacht werden. Anlagen werden im Reich der Mitte gebaut, es soll produziert und viel verkauft werden. Kluge Köpfe unserer Konzernführung haben sich das so ausgedacht. Und in anderen großen Betrieben sieht es nicht anders aus.
Doch ich frage mich: sehen sie denn nicht was passiert? Was China tut?
Sie kaufen eine Magnetschwebebahn – und haben kaum 1-2 Jahre später eine Eigenentwicklung. Sie schauen ab, fotografieren, kopieren. Investoren werden aus dem Land geekelt sobald sie China nichts mehr nutzen.
Aber vor allem: China tritt die Menschenrecht mit Füßen! Es wird gefoltert, geschändet, gemartert, geplündert und gemordet. So wurde Tibet 1959 völkerrechtswidrig von China überfallen. Seither wurden tausende Tibeter verhaftet, entführt, verschwanden für immer. Tausende Tibeter starben durch ihre chinesischen Mörder. Und das Töten geht ungehindert weiter- unter den Augen der tatenlos wegsehenden Welt.
Im September 2006 filmte ein rumänisches Kamerateam wie Grenzsoldaten ohne Grund das Feuer auf tibetische Pilger eröffneten. Sieben Tibeter starben – grundlos – und folgenlos für China. Doch die Kamera lief mit. Wer die schockierenden Bilder sehen mag kann sich das Video hier ansehen:
Dabei wollten Sie doch nur eine Pilgerreise machen, um den Dalai Lama zu sehen – ihrem religiösen Oberhaupt. Doch das friedlichste Volk der Welt wird systematisch vom grausamsten Volk der Welt zerstört.
Wozu ist ein Volk noch fähig, das die Menschenrechte so mit Füßen tritt? Wissen wir das nicht nur allzu gut aus unserer eigenen Geschichte?
Mir fallen dazu nur die Worte von Gandhi ein:
Aber was tun wir, was tut die Welt? Nichts. Mehr noch: nächstes Jahr sollen in China die Olympischen Spiele stattfinden. Wir kriechen ihnen regelrecht in den Allerwertesten…