In einer Delphi-Anwendung verwende ich eine selbst gemachte Komponente. Da ich deren Eigenschaften geändert habe muß ich in den Formularen diese Eigenschaften rausnehmen. Allerdings besteht das Programm aus über 250 Masken – ein bischen viel.
Kein Problem – denke ich, dann suche ich halt mit dem Datei-Explorer. Verzeichnis aufgemacht, CTRL-F gedrückt, Suchwerte eingegeben – und nichts gefunden!!! Wie bitte?
Nach langem rumgesuche komme ich zu der Erkenntnis, daß seit Windows 2000 nur noch bekannte Dateien durchsucht werden. Da für *.dfm Dateien kein „Filter“ (also ein Programm zum durchsuchen) definiert ist, werden diese Dateien einfach ignoriert….
Um Dateien mit unbekannter Endung zu durchsuchen geht man wie folgt vor:
In den Eigenschaften des Indexdienstes macht man ein Häckchen bei:
„Dateien mit unbekannter Erweiterung indizieren“
Wohl gemerkt: der Indexdienst muß nicht aktiviert sein. Man ändert also eine Einstellung eines nicht aktiven Dienstes – und dann findet die Suche plötzlich wieder was. Ob das noch logisch ist, möchte ich jetzt lieber nicht erörtern….
Die Eigenschaften des Indexdienstes erreicht man übrigens wie folgt:
Im Datei-Explorer die Suche aktivieren (CTRL-F), hier Indexdienst anklicken, im erscheinenden Dialog den Button „Erweitert“ anklicken, im neuen Fenster die Konsolenstruktur einblenden, recht Maustaste auf Indexdienst, Eigenschaften – und hier ist das gesuchte Feld zum anhackeln.
Oder etwas einfacher: in der Registry diesen Schlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\
Control\ContentIndex
mit einem DWORD-Wert: FilterFilesWithUnknownExtensions von „1″ versehen.
Ist das noch übersichtlich oder gar verständlich? Ich glaube nicht…..